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JULI 2025
Surfen rund um Taghazout – die besten Spots für jedes Level
Die marokkanische Atlantikküste zwischen Tamraght und Taghazout ist ein echtes Surfparadies. Fast das ganze Jahr über findest du hier perfekte Bedingungen, warmes Klima und Wellen für jedes Level. Besonders von Oktober bis März läuft die Swell-Saison – dann kommen Surfer aus aller Welt, um die legendären rechten Wellen zu reiten.
Hier sind die bekanntesten und schönsten Spots der Region:
Anchor Point
Anchor Point ist der bekannteste Surfspot Marokkos – und das aus gutem Grund. Wenn der Swell passt, läuft hier eine der längsten rechten Wellen der Welt. Über 300 Meter kann man hier surfen, manchmal sogar mehr. Die Welle ist schnell, kräftig und perfekt geformt – ein Traum für erfahrene Surfer.
Der Einstieg erfolgt über die Felsen, daher ist ein wenig Erfahrung wichtig. Bei Low Tide sind die Wellen besonders clean. Selbst wenn du nicht surfst, lohnt sich der Spot – das Zuschauen ist spektakulär. Besonders am Abend, wenn das Licht warm auf die Felsen fällt, hat Anchor Point eine ganz eigene Magie.

Surfer am Anchor Point bei Sonnenuntergang
Panorama Point
Nur wenige Minuten von Tamraght entfernt liegt der Panorama Beach, einer der beliebtesten Spots für Einsteiger und entspannte Sessions. Hier findest du breite Sandstrände, sanfte Wellen und viele Surfschulen.
Am Morgen ist das Meer meist ruhig, perfekt für deine ersten Take-offs. Bei größerem Swell kommen auch Intermediate-Surfer auf ihre Kosten. Nach der Session kannst du dich in einem der kleinen Cafés direkt am Strand entspannen – mit Blick aufs Meer und einem frischen Orangensaft in der Hand.

Panorama Point bei Sonnenschein
Hash Point
Direkt im Herzen von Taghazout liegt der Hash Point – einer der gemütlichsten Spots der Region. Du kannst praktisch aus dem Café direkt ins Wasser schauen (oder springen).
Die Wellen sind gleichmäßig, ideal für entspannte Sessions zwischendurch. Hier treffen sich Locals, Surfschulen und Reisende. Es ist kein Ort für große Swells, aber perfekt, um ein paar lockere Wellen zu nehmen und das Dorfleben zu spüren.
Devil´s Rock
Zwischen Tamraght und Taghazout liegt der bekannte Devils Rock – ein vielseitiger Spot mit freundlicher Atmosphäre. Die Wellen laufen gleichmäßig, brechen nach rechts und links, und funktionieren bei fast allen Bedingungen.
Hier ist oft etwas los: Surfer, Familien, Einheimische, Hunde, Musik – und ein kleiner Kiosk auf dem Felsen, der Tee und Snacks verkauft. Devils Rock ist der perfekte Ort für alle, die das bunte Strandleben mögen und trotzdem gute Wellen suchen.

Devil´s Rock von der Straße aus
Banana Point
Ein Stück südlich von Tamraght liegt der Banana Point, benannt nach den umliegenden Bananenplantagen. Der Spot ist bekannt für seine langen, gleichmäßigen rechten Wellen, die ideal für Longboards oder entspannte Sessions sind.
Die Atmosphäre ist ruhig, oft sind nur ein paar Surfer im Wasser. Wenn die Sonne untergeht, färbt sich das Meer goldgelb – perfekte Kulisse, um den Tag zu beenden.
La Source
La Source liegt nördlich von Taghazout und ist einer dieser Spots, die man leicht übersieht – aber einmal dort, kommt man immer wieder. Der Name kommt von einer kleinen Süßwasserquelle, die hier ins Meer fließt.
Die Welle bricht gleichmäßig nach rechts und links, bei mittlerer Tide läuft sie am besten. Ein Spot für alle, die konstante Bedingungen und eine entspannte Atmosphäre schätzen.
Killer Point
Nördlich von Taghazout wartet Killer Point, einer der beeindruckendsten Reefbreaks der Region. Der Name stammt von den Orcas („Killers“), die hier manchmal vorbeiziehen.
Wenn der Swell groß ist, entstehen mächtige, lange Wellen, die sich über mehrere hundert Meter ziehen. Der Einstieg ist felsig und erfordert Erfahrung – dafür wird man mit endlosen Lines und atemberaubender Kulisse belohnt.
Boilers
Noch weiter nördlich liegt Boilers, ein Spot für erfahrene Surfer. Der Name stammt von einem alten Schiffsboiler, der hier im Wasser liegt. Die Wellen sind schnell, kraftvoll und brechen über einem Riff – nicht ungefährlich, aber bei guten Bedingungen einfach spektakulär.
Wenn du nicht surfst, lohnt sich trotzdem der Blick von den Klippen: das Meer tobt, die Gischt steigt hoch, und die Natur zeigt ihre wilde Seite.

Surfer am Boilers Point
Tamri
Etwa 40 Minuten nördlich von Taghazout liegt Tamri, ein offener Beachbreak, der fast immer funktioniert – selbst wenn in Taghazout Flaute ist. Die weite Bucht ist von Dünen umgeben, und das Meer bietet Wellen für jedes Level.
An Tagen mit größerem Swell kann es hier heftig werden, aber meistens sind die Bedingungen perfekt für fortgeschrittene Surfer. Kein Café, kein Trubel – nur Natur, Wind und Weite.
Desert Point
Ein Stück weiter entlang der Küste findest du den Desert Point – einen ruhigen, abgelegenen Spot zwischen Felsen und Wüste. Der Name passt: hier ist es still, weit und wunderschön.
Die Wellen laufen sauber und lang, und die Stimmung ist fast meditativ. Kein Verkehr, kein Lärm – nur das Rauschen des Atlantiks. Wer das Echte sucht, findet es hier.
